Bei der Feuerwehr Neukieritzsch stand am Donnerstag, den 05.03.26 die turnusmäßige technische Prüfung der hydraulischen Rettungsgeräte an.
Nach drei Jahren mussten die Geräte gemäß den geltenden Prüf- und Wartungsvorschriften erneut überprüft werden, um ihre volle Funktionsfähigkeit und Sicherheit im Einsatz gewährleisten zu können.
Zu den geprüften Komponenten zählen unter anderem hydraulische Schere, Spreizer, Rettungszylinder sowie die zugehörigen Hochdruckschläuche und Kupplungen. Diese Geräte kommen insbesondere bei schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz, um beispielsweise Fahrzeugteile zu trennen oder auseinanderzudrücken und so eingeklemmte Personen schnell und möglichst schonend zu befreien.
Ein besonderer Fokus lag bei der Prüfung auf den Hochdruckleitungen des Systems. In den hydraulischen Ölleitungen der Rettungsgeräte herrschen im Einsatz Drücke von etwa 630 bis 700 bar. Aufgrund dieser extrem hohen Belastungen müssen Schläuche, Verbindungen und Dichtungen regelmäßig und fachgerecht kontrolliert werden, um mögliche Materialermüdung oder Beschädigungen frühzeitig zu erkennen.
Neben der technischen Bedeutung stellt die Wartung und Prüfung der hydraulischen Rettungsgeräte auch einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Dennoch sind diese regelmäßigen Überprüfungen unverzichtbar, da sie maßgeblich zur Sicherheit der Einsatzkräfte sowie der zu rettenden Personen beitragen.
Mit der erfolgreich durchgeführten Prüfung ist sichergestellt, dass die Ausrüstung der Feuerwehr Neukieritzsch weiterhin den hohen technischen Anforderungen entspricht und im Ernstfall zuverlässig eingesetzt werden kann.
Ihre Feuerwehr Neukieritzsch