Bürgerinformationen - Gut informiert. Sicher handeln.
Sicherheit geht uns alle an!
In unserem Bereich „Bürgerinformationen“ möchten wir euch hilfreiche Tipps und wichtige Informationen rund um die Themen Brandschutz, Sicherheit im Alltag und richtiges Verhalten in Gefahrensituationen vermitteln.
Ob Rauchmelder, Rettungsgasse, Waldbrandgefahr oder der sichere Umgang mit Feuerwerkskörpern – mit unseren Beiträgen möchten wir dazu beitragen, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Unfälle zu vermeiden und im Ernstfall richtig zu handeln.
Hier findet ihr praktische Hinweise, verständliche Erklärungen und weiterführende Informationen, die euch im Alltag und in besonderen Situationen helfen können.
Unser Ziel ist es, Gefahren vorzubeugen und euch dabei zu unterstützen, euch selbst und andere zu schützen. Denn oft können schon kleine Verhaltensänderungen einen großen Unterschied machen.
Schaut gern regelmäßig vorbei – es lohnt sich, gut vorbereitet zu sein!
Eure FF Neukieritzsch 🚒

Rettungsgasse bilden - Platz schaffen, Leben retten!
Wenn es auf der Straße zu einem Unfall kommt, zählt für die Rettungskräfte oft jede Sekunde. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei müssen schnellstmöglich zur Einsatzstelle gelangen. Doch gerade bei stockendem Verkehr oder einem Stau ist das nicht immer einfach.
Eine richtig gebildete Rettungsgasse kann entscheidend sein und im Ernstfall Leben retten.
Doch wie bildet man eine Rettungsgasse richtig?
Sobald der Verkehr auf Autobahnen oder auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen je Richtung ins Stocken gerät oder zum Stillstand kommt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden.
Dabei gilt eine einfache Regel:
Linker Fahrstreifen: so weit wie möglich nach links fahren.
Alle übrigen Fahrstreifen: so weit wie möglich nach rechts fahren.
Die Rettungsgasse entsteht also immer zwischen dem linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen.
Wichtig: Bilden Sie die Rettungsgasse frühzeitig und halten Sie diese offen. Warten Sie nicht erst, bis Sie Blaulicht oder Martinshorn hören. Nutzen Sie die Rettungsgasse nicht selbst und fahren Sie Einsatzfahrzeugen nicht hinterher.
Was passiert, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird?
Wer seiner Pflicht nicht nachkommt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Kommt es zu einer Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung, können die Folgen noch höher ausfallen.
Wie einfach eine Rettungsgasse gebildet werden kann, zeigt das folgende Video des ADAC:
Rettungsgasse bilden – Video des ADAC
Denken Sie daran: Die Rettungsgasse ist keine freiwillige Geste, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Mit dem richtigen Verhalten helfen Sie, wertvolle Zeit zu sparen und Menschenleben zu retten.

Rauchmelder retten Leben – kleine Geräte mit großer Wirkung!
Ein Brand in den eigenen vier Wänden kann schneller entstehen, als man denkt. Besonders gefährlich ist dabei der Brandrauch. Er breitet sich oft unbemerkt aus und kann bereits nach kurzer Zeit lebensgefährlich werden. Im Schlaf wird ein Feuer häufig erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist.
Rauchwarnmelder können hier Leben retten. Sie erkennen Rauch frühzeitig und warnen mit einem lauten Alarmton. So können Sie rechtzeitig reagieren, sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren.
Was sagt das Gesetz?
Die Rauchmelderpflicht ist in Sachsen in der Sächsischen Bauordnung (SächsBO), § 47 Absatz 4, geregelt. Danach müssen Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie die Flure, die zu diesen Räumen führen, mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Ausnahmen gelten, wenn eine automatische Rauchdetektion und eine angemessene Alarmierung sichergestellt sind.
Die Vorschrift gilt auch für bestehende Wohnungen. Die Übergangsfrist für deren Ausstattung ist bereits am 31. Dezember 2023 abgelaufen.
Den vollständigen Gesetzestext finden Sie hier: Sächsische Bauordnung – § 47 Absatz 4.
Wo müssen Rauchmelder angebracht werden?
In Wohnungen betrifft die Rauchwarnmelderpflicht insbesondere folgende Bereiche:
Schlafzimmer
Kinderzimmer
Gästezimmer
Flure, die zu diesen Räumen führen
Worauf sollten Sie bei der Montage achten?
Damit Rauchwarnmelder zuverlässig funktionieren, sollten Sie einige Hinweise beachten:
Bringen Sie die Geräte möglichst in der Mitte der Zimmerdecke an.
Halten Sie ausreichend Abstand zu Wänden, Lampen und anderen Hindernissen ein. Beachten Sie dabei die Herstellerangaben.
Prüfen Sie regelmäßig die Funktionsfähigkeit über die Prüftaste.
Achten Sie auf den Batteriestand und tauschen Sie die Geräte nach Ablauf ihrer vorgesehenen Lebensdauer aus.
Halten Sie die Rauchwarnmelder sauber und beachten Sie die Wartungshinweise des Herstellers.
Was tun, wenn der Rauchmelder Alarm schlägt?
Nehmen Sie jeden Alarm ernst! Prüfen Sie die Situation nur, wenn dies gefahrlos möglich ist. Entdecken Sie Rauch oder Feuer, verlassen Sie umgehend das Gebäude, warnen Sie andere Personen und schließen Sie beim Verlassen die Türen, sofern dies ohne Gefahr möglich ist. Benutzen Sie keinen Aufzug.
Bringen Sie sich in Sicherheit und alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112. Unternehmen Sie keine eigenen Löschversuche, wenn Sie sich dadurch in Gefahr bringen würden.
Denken Sie daran: Rauchwarnmelder können Leben retten – aber nur, wenn sie vorhanden und funktionsfähig sind. Kontrollieren Sie Ihre Geräte regelmäßig und sorgen Sie für einen zuverlässigen Schutz in Ihrem Zuhause.

Sirenensignale und Warnung der Bevölkerung
Sirenen hört man immer wieder. Doch weiß jeder, was die unterschiedlichen Signale bedeuten und wie man sich im Ernstfall verhalten sollte?
Im Gemeindegebiet Neukieritzsch werden Sirenen sowohl zur Alarmierung der Einsatzkräfte als auch zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt. Gerade durch die Nähe zum Chemiestandort Böhlen ist es wichtig, die verschiedenen Sirenensignale zu kennen und im Gefahrenfall richtig zu reagieren.
Sirenensignale – Was bedeuten sie?
Sirenen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Sie dienen nicht nur der Alarmierung der Feuerwehr, sondern können auch auf Gefahren für die Bevölkerung aufmerksam machen, beispielsweise bei schweren Unwettern, Gefahrstoffaustritten oder anderen außergewöhnlichen Ereignissen.
Damit Sie die einzelnen Signale richtig einordnen können, haben wir ein Merkblatt für Sie verlinkt.
Merkblatt Sirenensignale
Hier finden Sie das Merkblatt mit den verschiedenen Sirenensignalen.
Warnung der Bevölkerung – Wie werde ich informiert?
Eine Warnung der Bevölkerung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Neben den Sirenensignalen kommen beispielsweise Lautsprecherdurchsagen durch Polizei, Feuerwehr oder andere Hilfsorganisationen zum Einsatz.
Weitere Informationen werden bei Bedarf über Radio, Fernsehen, Internet und die offiziellen Informationskanäle der zuständigen Behörden verbreitet. Auch Warn-Apps können dabei helfen, wichtige Hinweise schnell auf dem Smartphone zu erhalten.
Wenn Sie eine Warnung wahrnehmen, bewahren Sie Ruhe, informieren Sie sich über die konkrete Gefahrenlage und beachten Sie die Anweisungen der zuständigen Behörden.
NINA – Die Warn-App des Bundes
Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App NINA wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bereitgestellt. Sie informiert über wichtige Gefahrenmeldungen und gibt Hinweise zum richtigen Verhalten. Dazu gehören beispielsweise Warnungen vor Unwettern, Hochwasser oder anderen Gefahrenlagen.
Je nach Einstellung können Warnmeldungen für ausgewählte Orte oder den aktuellen Standort empfangen werden.
Weitere Informationen zur Warn-App NINA finden Sie hier:
Zur offiziellen Informationsseite des BBK über NINA
MoWaS – Das Modulare Warnsystem
Das Modulare Warnsystem (MoWaS) dient der Übermittlung von Warnmeldungen an verschiedene Warnmittel. Dazu können unter anderem Warn-Apps, Rundfunk und weitere angeschlossene Warnkanäle gehören.
Weitere Informationen zu MoWaS und zur Warnung in Deutschland finden Sie hier:
Informationen des BBK zur Warnung in Deutschland
KATWARN – Eine weitere Möglichkeit zur Warnung
Neben NINA gibt es mit KATWARN eine weitere Warn-App, die je nach Region und angeschlossenem Warnsystem Informationen zu Gefahren und entsprechende Verhaltenshinweise bereitstellt.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Internetseite:
Hörprobe und Video – Sirenenwarnung im Landkreis Leipzig
Wie eine Sirenenwarnung im Zusammenhang mit einem Störfall klingt, können Sie sich im folgenden Video anhören und ansehen.
Sirenenprobe Störfall Neukieritzsch
Unser Tipp
Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über die verschiedenen Sirenensignale und nutzen Sie die verfügbaren Warnmöglichkeiten. Installieren Sie bei Bedarf eine Warn-App auf Ihrem Smartphone und achten Sie darauf, dass wichtige Benachrichtigungen zugelassen sind.
Im Ernstfall gilt: Bewahren Sie Ruhe, informieren Sie sich über offizielle Quellen und befolgen Sie die Hinweise der zuständigen Behörden.

Sicher grillen - Unfälle vermeiden
Schöne Tage, laue Abende und gemütliche Stunden mit Freunden und Familie: Für viele gehört das Grillen oder das gemeinsame Sitzen am Lagerfeuer einfach zum Sommer dazu. Doch wo mit Feuer, Holzkohle oder Gas gearbeitet wird, lauern auch Gefahren.
Damit aus der gemütlichen Gartenparty kein Unfall wird, haben wir die wichtigsten Sicherheitstipps für euch zusammengestellt.
Sicherheitstipps für eine sichere Grillparty
Sicherheitsabstand einhalten: Stelle den Grill mit ausreichend Abstand zu Gebäuden, Pflanzen, Gartenmöbeln und anderen brennbaren Gegenständen auf. Halte möglichst mindestens drei Meter Abstand zu brennbaren Materialien.
Keine Brandbeschleuniger verwenden: Verwende niemals Spiritus, Benzin oder andere leicht entzündliche Flüssigkeiten zum Anzünden oder Nachfüllen. Es besteht die Gefahr einer gefährlichen Stichflamme oder Verpuffung.
Grillanzünder richtig einsetzen: Verwende nur geeignete Grillanzünder und beachte die Herstellerhinweise.
Auf Funkenflug achten: Wind kann Funken und Glut weit tragen. Achte auf die Windrichtung und darauf, dass keine brennbaren Gegenstände gefährdet werden.
Grill sicher aufstellen: Achte auf einen festen, ebenen Untergrund und sichere den Grill gegen Umkippen. Bewege ihn nicht, solange er heiß ist oder benutzt wird.
Kinder und Tiere schützen: Halte Kinder und Haustiere vom Grill und vom Lagerfeuer fern. Kinder dürfen den Grill nicht selbst anzünden oder bedienen.
Gasgrill kontrollieren: Prüfe vor der Benutzung Schläuche und Anschlüsse auf Beschädigungen und Dichtheit. Halte Gasflaschen von Hitze fern und schließe nach dem Grillen die Gaszufuhr.
Elektrogrill sicher betreiben: Verlege Kabel so, dass niemand darüber stolpern kann. Schütze elektrische Anschlüsse vor Feuchtigkeit.
Nicht in geschlossenen Räumen grillen: Holzkohle- und Gasgrills dürfen niemals in geschlossenen Räumen betrieben werden. Es besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid.
Auf die Umgebung achten: Grille nicht unter Sonnenschirmen, Markisen oder anderen leicht entzündlichen Überdachungen. Halte ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien.
Nicht im Rauch stehen: Vermeide es, den Grillrauch direkt einzuatmen.
Geeignete Kleidung tragen: Trage möglichst eng anliegende Kleidung aus schwer entflammbaren Naturfasern. Kunststofffasern können bei Hitze schmelzen. Verwende hitzebeständige Grillhandschuhe.
Löschmittel bereithalten: Halte geeignete Löschmittel wie einen Eimer Sand, eine Löschdecke oder einen passenden Feuerlöscher griffbereit.
Alkohol und Feuer passen nicht zusammen: Grillen und der Umgang mit offenem Feuer erfordern Aufmerksamkeit. Verzichte darauf, wenn deine Reaktionsfähigkeit durch Alkohol beeinträchtigt ist.
Fettbrände niemals mit Wasser löschen: Brennendes Fett kann durch Wasser schlagartig zu einer gefährlichen Stichflamme führen. Schalte, wenn gefahrlos möglich, die Hitzequelle ab und ersticke den Brand durch Abdecken mit einem geeigneten Deckel.
Grill vollständig abkühlen lassen: Reinige den Grill erst, wenn er ausreichend abgekühlt ist.
Glut sicher entsorgen: Entsorge Asche und Grillkohle erst, wenn sie vollständig erkaltet sind. Schütte Glut niemals in die Natur oder auf brennbare Untergründe.
Lagerfeuer beaufsichtigen: Betreibe Lagerfeuer nur an geeigneten und erlaubten Stellen, beispielsweise in einer dafür vorgesehenen Feuerschale. Lasse das Feuer niemals unbeaufsichtigt und lösche es vollständig, bevor du den Platz verlässt.
Was tun bei Verbrennungen?
Trotz aller Vorsicht kann es zu Unfällen kommen. Dann zählt schnelles und besonnenes Handeln.
Eigenschutz beachten: Bringe dich nicht selbst in Gefahr und entferne die betroffene Person aus dem Gefahrenbereich, sofern das gefahrlos möglich ist.
Bei schweren Verletzungen den Notruf wählen: Bei schweren oder großflächigen Verbrennungen, Atemproblemen oder anderen lebensbedrohlichen Situationen sofort die 112 anrufen.
Kleinflächige Verbrennungen kühlen: Kühle die betroffene Stelle vorsichtig mit kühlem, fließendem Wasser. Vermeide Eis, Eiswasser und Eissprays. Bei großflächigen Verbrennungen besteht Unterkühlungsgefahr – hier sollte nicht großflächig gekühlt werden.
Wunde abdecken: Decke die Verletzung anschließend locker und möglichst steril ab.
Keine Hausmittel verwenden: Trage weder Salben noch Öle, Mehl oder andere Hausmittel auf die Brandwunde auf.
Festgeklebte Kleidung nicht entfernen: Kleidung, die mit der Haut verschmolzen oder in die Wunde eingebrannt ist, darf nicht abgerissen werden.
Brennende Kleidung löschen: Stoppe die Bewegung der betroffenen Person und ersticke die Flammen beispielsweise mit Wasser oder einer geeigneten Löschdecke. Achte dabei auf deinen Eigenschutz. Rufe bei schweren Verletzungen die 112.
Weitere Informationen zur Ersten Hilfe bei Verbrennungen bietet das Deutsche Rote Kreuz:
Erste Hilfe bei Verbrennungen – DRK
Unser Tipp
Grillen und gemütliche Abende am Feuer gehören für viele zum Sommer. Mit ein wenig Vorsicht und der richtigen Vorbereitung lassen sich viele Unfälle vermeiden. Behalte den Grill immer im Blick, halte Löschmittel bereit und achte besonders auf Kinder und Haustiere.
Bei einem Brand oder einem schweren Unfall gilt: Bringe dich nicht selbst in Gefahr und wähle im Notfall die 112!

Waldbrände vermeiden - jeder kann helfen!
Sommer, Sonne, Trockenheit – die Waldbrandgefahr steigt!
Waldbrände gehören zu den gefährlichsten Brandereignissen. Nicht nur in anderen Ländern, sondern auch bei uns in Deutschland kommt es immer wieder zu Wald- und Vegetationsbränden. Sie können sich rasch ausbreiten und wertvolle Waldbestände sowie den Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen zerstören. Unter ungünstigen Bedingungen können auch Menschen, Gebäude und andere Einrichtungen in Gefahr geraten.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, müssen Brände möglichst verhindert und entstehende Feuer frühzeitig entdeckt und gemeldet werden.
Während natürliche Ursachen wie Blitzeinschläge ebenfalls Waldbrände auslösen können, werden viele Brände durch menschliches Verhalten verursacht – sei es durch Unachtsamkeit oder vorsätzliche Brandstiftung. Umso wichtiger ist es, sich in Wald und Natur verantwortungsbewusst zu verhalten.
Wie lassen sich Waldbrände vermeiden?
Bitte beachtet folgende Hinweise:
Kein offenes Feuer im Wald: Rauchen, Grillen und andere offene Feuer sind im Wald und in Sachsen grundsätzlich auch in einem Abstand von bis zu 100 Metern zum Waldrand verboten. Beachtet außerdem örtliche Verbote und Einschränkungen.
Keine Zigaretten wegwerfen: Werft niemals glimmende Zigaretten oder Zigarettenkippen aus dem Auto- oder Zugfenster.
Zufahrten freihalten: Wege und Zufahrten zu Wäldern, Seen und Ausflugsgebieten müssen für Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit frei bleiben. Das gilt auch für Feld- und Waldwege.
Fahrzeuge richtig abstellen: Fahrt nicht auf unbefestigten Waldwegen und parkt nicht auf trockenem Gras. Heiße Fahrzeugteile können die Vegetation entzünden.
Keinen Müll hinterlassen: Abfälle gehören nicht in die Natur. Glasscherben können unter bestimmten Bedingungen zur Brandgefahr beitragen.
Kinder aufklären: Sprecht mit Kindern über die Gefahren des Feuers und die Folgen von Brandstiftung.
Rauch und Feuer sofort melden: Schon eine kleine Rauchentwicklung kann auf einen entstehenden Brand hinweisen. Alarmiert im Zweifel frühzeitig die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.
Was tun, wenn ich einen Waldbrand entdecke?
Wenn ihr Rauch oder Feuer im Wald, auf einem Feld oder an einer Böschung entdeckt, zählt jede Minute.
Wählt den Notruf 112.
Beschreibt möglichst genau, wo sich die Brandstelle befindet. Nennt beispielsweise Wege, markante Punkte oder nahegelegene Ortschaften.
Bringt euch nicht selbst in Gefahr und haltet ausreichend Abstand zum Feuer.
Bleibt, sofern es sicher ist, für Rückfragen erreichbar und weist die Einsatzkräfte gegebenenfalls von einem sicheren Standort aus ein.
Haltet Zufahrten frei, damit die Feuerwehr ungehindert zur Einsatzstelle gelangen kann.
Versucht nicht, einen größeren Brand selbst zu bekämpfen. Verlasst rechtzeitig den Gefahrenbereich und befolgt die Anweisungen der Einsatzkräfte.
Wie hoch ist die aktuelle Waldbrandgefahr?
Informiert euch insbesondere bei längeren Trockenperioden über die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe in Sachsen. Sie wird in fünf Stufen angegeben – von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis Stufe 5 (sehr hohe Gefahr).
Die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe für Sachsen findet ihr hier:
Waldbrandgefährdung in Sachsen – Sachsenforst
Unser Appell
Wälder sind wertvolle Lebensräume und wichtige Bestandteile unserer Natur. Mit umsichtigem Verhalten kann jeder dazu beitragen, Wald- und Vegetationsbrände zu verhindern.
Wenn ihr Rauch oder Feuer entdeckt, zögert nicht: Alarmiert die Feuerwehr unter 112!

Umgekippte Leitkegel – wichtige Wegweiser für die Feuerwehr!
Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt häufig auch die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Gerade bei trockener Vegetation ist es wichtig, dass die Feuerwehr eine Einsatzstelle schnell und ohne Umwege erreichen kann.
Vielleicht ist euch an einer Weggabelung oder Kreuzung im Wald oder auf einem Feldweg schon einmal ein umgekippter Leitkegel aufgefallen.
Bitte lasst diesen Leitkegel liegen und stellt ihn nicht wieder auf!
Der Leitkegel wurde möglicherweise bewusst umgelegt und dient als Wegweiser für die nachrückenden Einsatzkräfte. Gerade bei Einsätzen im Wald oder auf weitläufigen Feldern ist die genaue Lage der Einsatzstelle oft schwer zu finden. Die markierten Wege helfen den Einsatzkräften dabei, schneller zum Brandort zu gelangen.
Wenn ein solcher Leitkegel wieder aufgestellt oder entfernt wird, kann diese Orientierung verloren gehen und wertvolle Zeit verloren gehen.
Gemeinsam helfen, Leben zu retten!
Bitte lasst umgekippte Leitkegel an solchen Stellen liegen und ermöglicht damit den Einsatzkräften eine schnelle Orientierung.
Vielen Dank für eure Unterstützung!

Gefahr für Kinder! – Autos werden im Sommer zur Hitzefalle
Sommer, Sonne und hohe Temperaturen – worauf sich viele freuen, kann für Kinder und Tiere schnell lebensgefährlich werden. Ein geparktes Auto heizt sich bereits bei mäßigen Außentemperaturen innerhalb kurzer Zeit stark auf. Selbst ein Parkplatz im Schatten oder ein leicht geöffnetes Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz.
Deshalb gilt: Lasst Kinder und Tiere niemals allein im geparkten Auto zurück – auch nicht für wenige Minuten!
In wenigen Minuten zur Hitzefalle
Kinder können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. In einem überhitzten Fahrzeug drohen Kreislaufprobleme, ein Hitzschlag und im schlimmsten Fall der Tod.
Mögliche Warnzeichen sind:
auffällig rote oder heiße Haut
Unruhe oder ungewöhnliche Teilnahmslosigkeit
schnelle Atmung
Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
Krampfanfälle
Auch Haustiere sind gefährdet. Besonders Hunde können ihre Körpertemperatur bei großer Hitze im Fahrzeug nicht mehr ausreichend regulieren.
Ein geöffnetes Fenster, ein schattiger Parkplatz oder ein kurzer Einkauf verhindern die Gefahr nicht zuverlässig. Nehmt Kinder und Tiere deshalb immer mit oder lasst sie zu Hause in einer sicheren Umgebung.
Was tun, wenn ein Kind allein im Auto sitzt?
Wenn ihr ein Kind in einem geparkten Auto entdeckt, handelt aufmerksam und ohne Zeit zu verlieren.
Prüft, ob das Kind auf Ansprache oder Klopfen reagiert.
Behaltet das Kind im Blick und bittet andere Personen, nach den Eltern oder Aufsichtspersonen zu suchen.
Wirkt das Kind überhitzt, apathisch oder reagiert es nicht, wählt sofort den Notruf 112.
Schildert der Leitstelle den genauen Standort und den Zustand des Kindes und befolgt die Anweisungen.
Bei akuter Lebensgefahr kann es notwendig sein, das Kind sofort aus dem Fahrzeug zu befreien. Lasst euch nach Möglichkeit von der Leitstelle anleiten und bringt euch selbst nicht unnötig in Gefahr.
Nach der Befreiung bringt das Kind an einen kühlen, schattigen Ort. Beginnt mit vorsichtiger Kühlung und folgt den Anweisungen der Leitstelle. Bei Bewusstlosigkeit oder auffälliger Atmung ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.
Und was ist mit Haustieren?
Dasselbe gilt selbstverständlich für Tiere! Auch sie dürfen bei sommerlichen Temperaturen nicht allein in einem geparkten Auto zurückgelassen werden.
Entdeckt ihr ein Tier in einem überhitzten Fahrzeug, prüft die Situation und alarmiert bei akuter Gefahr die Polizei oder den Notruf. Beschreibt möglichst genau, wo sich das Fahrzeug befindet und wie es dem Tier geht.
Unser Appell
Bitte unterschätzt die Gefahr nicht. Ein kurzer Einkauf oder eine schnelle Besorgung kann länger dauern als geplant. Für ein Kind oder ein Tier kann diese Zeit entscheidend sein.
Kinder und Tiere niemals allein im heißen Auto lassen! Bei akuter Gefahr sofort Hilfe rufen – im medizinischen Notfall über die 112.
Weitere Informationen findet ihr beim ADAC:
Mit dem Baby bei Hitze Auto fahren – ADAC

Betreten von Eisflächen – Vorsicht, Lebensgefahr!
Wenn die Temperaturen im Winter sinken und Seen, Teiche oder andere Gewässer zufrieren, lockt das Eis viele Menschen zum Schlittschuhlaufen oder zu einem Spaziergang. Doch Vorsicht: Eine geschlossene Eisdecke bedeutet nicht automatisch, dass sie auch sicher ist.
Die Tragfähigkeit des Eises kann sich innerhalb eines Gewässers stark unterscheiden. Strömungen, Zu- und Abläufe, unterschiedliche Wassertiefen und wechselnde Temperaturen können dafür sorgen, dass das Eis an manchen Stellen besonders dünn ist.
Betretet niemals nicht freigegebene Eisflächen! Auch mehrere Tage mit Frost garantieren keine sichere Eisdecke.
Sicherheitstipps für den Aufenthalt auf Eisflächen
Damit es gar nicht erst zu einem Unglück kommt, solltet ihr folgende Hinweise beachten:
Nur freigegebene Eisflächen betreten: Nutzt Gewässer nur dann zum Schlittschuhlaufen oder für andere Aktivitäten auf dem Eis, wenn sie ausdrücklich freigegeben wurden.
Niemals allein aufs Eis gehen: Achtet darauf, dass andere Personen in der Nähe sind und im Notfall Hilfe holen können.
Warnhinweise beachten: Nehmt Absperrungen und Warnschilder ernst.
Vorsicht bei Tauwetter: Steigende Temperaturen können die Tragfähigkeit des Eises innerhalb kurzer Zeit deutlich verringern.
Auf Warnzeichen achten: Knacken, Risse oder Wasser auf der Eisoberfläche können auf Gefahr hinweisen. Verlasst die Eisfläche auf dem möglichst gleichen Weg, sofern das gefahrlos möglich ist.
Kinder aufklären: Erklärt Kindern, dass zugefrorene Gewässer lebensgefährlich sein können. Lasst sie niemals unbeaufsichtigt in der Nähe unsicherer Eisflächen spielen.
Was tun, wenn das Eis knackt oder jemand einzubrechen droht?
Wenn das Eis unter euren Füßen knackt oder Risse entstehen, bewahrt Ruhe. Legt euch möglichst flach hin, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, und bewegt euch vorsichtig auf dem gleichen Weg zurück zum Ufer. Vermeidet ruckartige Bewegungen.
Was tun, wenn jemand ins Eis eingebrochen ist?
Bei einem Eiseinbruch zählt jede Sekunde. Gleichzeitig darf sich niemand bei einem Rettungsversuch selbst in Lebensgefahr bringen.
Sofort den Notruf 112 wählen. Beschreibt genau, wo sich die eingebrochene Person befindet.
Die Person beruhigen: Sprecht sie an und macht ihr Mut, bis Hilfe eintrifft.
Nicht ungesichert aufs Eis gehen: Die Gefahr, selbst einzubrechen, ist sehr groß.
Vom Ufer aus helfen: Reicht der Person, wenn möglich, einen langen Ast, eine Stange, ein Seil oder einen anderen geeigneten Gegenstand. Haltet dabei sicheren Abstand zur Einbruchstelle.
Einsatzkräfte einweisen: Wenn möglich, sorgt dafür, dass jemand die Feuerwehr und den Rettungsdienst an einer gut erkennbaren Stelle erwartet und den Weg zur Einsatzstelle zeigt.
Versucht nicht, einer eingebrochenen Person ungesichert die Hand zu reichen oder selbst aufrecht über das Eis zu laufen. Dadurch könntet ihr ebenfalls einbrechen.
Was ist nach einer Rettung zu beachten?
Auch wenn eine Person aus dem Wasser gerettet wurde und zunächst ansprechbar erscheint, besteht weiterhin die Gefahr einer lebensbedrohlichen Unterkühlung.
Bringt die Person aus dem Gefahrenbereich und schützt sie vor Wind und weiterer Auskühlung.
Deckt sie mit trockenen Decken oder Kleidung zu.
Bewegt die Person möglichst wenig und vermeidet unnötige Anstrengung.
Gebt keinen Alkohol und verzichtet auf aggressive Erwärmungsversuche.
Befolgt die Anweisungen der Leitstelle und des Rettungsdienstes.
Ist die Person bewusstlos oder atmet sie nicht normal, informiert die Leitstelle und beginnt entsprechend den Anweisungen mit den erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Unser Appell
Ein Spaziergang auf einem zugefrorenen See kann schnell zur lebensgefährlichen Situation werden. Bitte überschätzt die Tragfähigkeit des Eises nicht und beachtet örtliche Warnungen und Freigaben.
Wenn jemand ins Eis einbricht, alarmiert sofort die Feuerwehr und den Rettungsdienst unter 112. Bringt euch bei einem Rettungsversuch niemals selbst in Gefahr!
Weitere Informationen zur Rettung aus dem Eis findet ihr bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG):

Gefahr durch Wildwechsel – Achtung auf den Straßen!
Mit der Umstellung auf die Winterzeit werden die Tage kürzer und die Dämmerung fällt häufiger mit dem Berufsverkehr zusammen. Gerade im Herbst steigt dadurch das Risiko für Wildunfälle. Doch auch im Frühjahr und zu anderen Jahreszeiten ist Vorsicht geboten.
Viele Wildtiere sind besonders in den frühen Morgenstunden und am Abend aktiv. Häufig überqueren sie Straßen an Waldgebieten und Feldrändern. Aber auch in Ortslagen kann es zu Begegnungen mit Wildtieren kommen.
Wichtig: Ein Wildtier kommt selten allein. Wenn ein Tier die Straße überquert, können weitere folgen!
Wie lassen sich Wildunfälle vermeiden?
Mit einer vorausschauenden Fahrweise könnt ihr das Unfallrisiko deutlich verringern. Beachtet deshalb folgende Tipps:
Geschwindigkeit reduzieren: Fahrt an Wald- und Feldrändern sowie in der Dämmerung besonders aufmerksam und passt eure Geschwindigkeit an.
Ausreichend Abstand halten: Ein größerer Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gibt euch mehr Zeit zum Reagieren.
Fahrbahnränder beobachten: Achtet auf Tiere am Straßenrand und nehmt Warnschilder vor Wildwechsel ernst.
Bremsbereit sein: Taucht Wild am Straßenrand auf, reduziert vorsichtig die Geschwindigkeit.
Fernlicht ausschalten: Befindet sich ein Tier vor euch, blendet ab. Grelles Licht kann Wildtiere irritieren.
Hupen und kontrolliert bremsen: Befindet sich Wild auf der Fahrbahn, kann Hupen helfen, das Tier zu vertreiben. Bremst kontrolliert und achtet auf den nachfolgenden Verkehr.
Nicht unkontrolliert ausweichen: Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden, vermeidet riskante Ausweichmanöver. Dadurch könntet ihr in den Gegenverkehr geraten oder gegen einen Baum prallen.
Was tun bei einem Wildunfall?
Trotz aller Vorsicht kann es zu einem Zusammenstoß kommen. Dann ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die Unfallstelle abzusichern.
Unfallstelle sichern: Schaltet die Warnblinkanlage ein, zieht eine Warnweste an und stellt das Warndreieck an einer geeigneten Stelle auf. Achtet dabei auf euren eigenen Schutz.
Bei verletzten Personen die 112 wählen: Leistet Erste Hilfe, sofern dies gefahrlos möglich ist.
Die Polizei verständigen: Meldet den Wildunfall auch dann, wenn das Tier nach dem Zusammenstoß geflüchtet ist. Die Polizei kann die weiteren Schritte veranlassen.
Abstand zum Tier halten: Verletzte Tiere können unberechenbar reagieren und Menschen schwer verletzen. Fasst sie nicht an.
Das Tier nicht mitnehmen: Entfernt oder transportiert das Wildtier nicht eigenmächtig. Wartet an einem sicheren Ort auf weitere Anweisungen.
Schaden dokumentieren: Wenn es gefahrlos möglich ist, dokumentiert den Fahrzeugschaden und den Unfallort für die Versicherung.
Unser Tipp
Wildwechsel kann jederzeit und auch ohne entsprechendes Warnschild auftreten. Besonders auf Landstraßen, an Waldstücken und entlang von Feldern solltet ihr deshalb aufmerksam fahren und jederzeit mit Tieren auf der Fahrbahn rechnen.
Lieber einmal mehr bremsen als einen Unfall riskieren!
Weitere Informationen zum richtigen Verhalten bei Wildwechsel und Wildunfällen findet ihr hier:
ADAC – Wildunfall: So verhalten Sie sich richtig

Sicherer Umgang mit Feuerwerkskörpern – sicher ins neue Jahr!
Der Jahreswechsel steht vor der Tür und viele Menschen möchten den Beginn des neuen Jahres mit Raketen, Böllern und Feuerwerksbatterien feiern.
Doch jedes Jahr kommt es durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zu schweren Verletzungen, Bränden und Sachschäden.
Damit ihr sicher ins neue Jahr starten könnt, haben wir die wichtigsten Hinweise für euch zusammengestellt.
Sicherheitstipps für eine sichere Silvesternacht
Vorbereitung und Schutz
Schließt Fenster, Balkon- und Terrassentüren sowie Dachluken. Schließt nach Möglichkeit auch vorhandene Außenjalousien.
Stellt Fahrzeuge möglichst in einer Garage oder an einem geschützten Ort ab.
Räumt Gartenmöbel, Polster und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen.
Entfernt brennbare Gegenstände aus der unmittelbaren Umgebung des Hauses, beispielsweise Papier und Kartons. Achtet dabei darauf, keine Flucht- oder Rettungswege zu versperren.
Haltet geeignete Löschmittel bereit und sorgt dafür, dass Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsdienst frei bleiben.
Beim Kauf und Umgang mit Feuerwerk
Verwendet ausschließlich zugelassenes Feuerwerk mit CE-Kennzeichnung und gültiger Registriernummer. Achtet auf eine verständliche Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache.
Kauft Feuerwerk bei seriösen Händlern und verzichtet auf illegale oder selbst gebaute Knallkörper.
Lagert Feuerwerkskörper kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern. Haltet sie von Heizkörpern und offenen Flammen fern.
Lest die Gebrauchsanweisung vor dem Zünden aufmerksam durch und beachtet die Sicherheitsabstände.
Zündet Feuerwerk nur im Freien und ausschließlich dort, wo es erlaubt ist.
Raketen gehören in geeignete, standsichere Abschussvorrichtungen. Haltet sie niemals in der Hand.
Zündet Feuerwerkskörper niemals in Richtung von Menschen, Tieren, Gebäuden oder Fahrzeugen.
Verwendet Feuerwerk niemals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.
Gebt Feuerwerkskörper nicht in Kinderhände. Beachtet die vorgeschriebenen Altersgrenzen.
Versucht niemals, Feuerwerkskörper zu verändern oder selbst herzustellen.
Besondere Vorsicht bei Blindgängern
Zündet Feuerwerkskörper, die nicht oder nicht vollständig funktioniert haben, niemals erneut an.
Geht nicht sofort zu einem fehlgezündeten Feuerwerkskörper zurück und beugt euch nicht darüber.
Haltet Abstand und verhindert, dass andere Personen den Blindgänger berühren.
Beachtet die Hinweise der zuständigen Behörden zur sicheren Entsorgung.
Rücksicht auf Tiere und Mitmenschen
Denkt an eure Haustiere und sorgt für einen möglichst ruhigen, geschützten Rückzugsort.
Nehmt Rücksicht auf ältere Menschen, kleine Kinder und Menschen, die besonders empfindlich auf Lärm reagieren.
Feuerwerk darf nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden abgebrannt werden. Beachtet außerdem örtliche Verbotszonen und Einschränkungen.
Achtet auf offene Flammen und Kerzen, bevor ihr eure Wohnung verlasst.
Was ist nach dem Feuerwerk zu beachten?
Lasst abgebrannte Feuerwerkskörper ausreichend abkühlen, bevor ihr sie entsorgt.
Entsorgt vollständig abgebrannte und abgekühlte Feuerwerksreste entsprechend den örtlichen Entsorgungsvorgaben.
Nicht oder nur teilweise gezündete Feuerwerkskörper dürfen nicht einfach in den Hausmüll gegeben werden. Informiert euch über die geeignete Entsorgung, beispielsweise bei eurem Wertstoffhof.
Räumt leere Flaschen, Verpackungen und Feuerwerksreste von Straßen und Gehwegen. Besonders Feuerwerksbatterien können Rettungsfahrzeuge behindern oder beschädigen.
Kontrolliert Balkon, Terrasse und die Umgebung des Hauses auf mögliche Glutreste oder Schwelbrände.
Wenn es doch zu einem Brand oder Unfall kommt
Sollte trotz aller Vorsicht etwas passieren, bringt euch nicht selbst in Gefahr.
Bei einem Brand oder einem schweren Unfall wählt den Notruf 112.
Beschreibt möglichst genau, wo sich der Brand oder Unfall ereignet hat.
Leistet Erste Hilfe, sofern das gefahrlos möglich ist.
Haltet Zufahrten und Aufstellflächen für die Einsatzkräfte frei.
Unser Appell
Feuerwerk kann schön anzusehen sein, ist aber kein harmloses Spielzeug. Mit einem verantwortungsvollen Umgang schützt ihr euch selbst, eure Mitmenschen, Tiere und unsere Einsatzkräfte.
Bitte denkt auch an die Menschen, die in der Silvesternacht für eure Sicherheit im Einsatz sind. Gewalt und Angriffe auf Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind absolut inakzeptabel.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch, eine schöne Silvesternacht und einen sicheren Start ins neue Jahr!
Weitere Informationen:
Polizei-Beratung – Sicherer Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Fettbrand in der Küche - niemals mit Wasser löschen!
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann in der Küche zu einem gefährlichen Brand führen. Besonders brennendes Speiseöl oder Fett in einer Pfanne kann sich bei Überhitzung entzünden. Wer dann falsch reagiert, bringt sich und andere in erhebliche Gefahr.
Wie entsteht ein Fettbrand?
Wird Speiseöl zu stark erhitzt, kann es sich entzünden. Die Flammen können schnell auf Dunstabzugshauben, Küchenschränke und andere Gegenstände übergreifen.
Was tun, wenn Fett brennt?
Bewahren Sie Ruhe und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.
Löschen Sie brennendes Fett niemals mit Wasser. Es kann zu einer explosionsartigen Fettexplosion kommen.
Wenn gefahrlos möglich, schalten Sie die Wärmequelle ab.
Versuchen Sie nur dann, die Flammen mit einem passenden Deckel zu ersticken, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Lassen Sie den Deckel anschließend liegen, bis alles vollständig abgekühlt ist.
Ist das Feuer nicht sofort sicher unter Kontrolle, verlassen Sie den Gefahrenbereich, schließen Sie die Tür hinter sich und alarmieren Sie die Feuerwehr über 112.
Verwenden Sie keinen ungeeigneten Feuerlöscher. Für Fettbrände sind geeignete Fettbrandlöscher mit entsprechender Kennzeichnung vorgesehen.
So beugen Sie vor
Lassen Sie erhitztes Öl niemals unbeaufsichtigt. Halten Sie brennbare Gegenstände von Herd und Kochfeld fern und achten Sie auf eine sichere Umgebung beim Kochen.
Merke: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen!

Lithium-Ionen-Akkus – sicher laden und aufbewahren
Ob Smartphone, E-Bike, Akkuschrauber oder Spielzeug: Lithium-Ionen-Akkus sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Bei Beschädigung, Überhitzung oder unsachgemäßer Handhabung können sie jedoch Brände verursachen.
Darauf sollten Sie achten
Verwenden Sie möglichst das vom Hersteller empfohlene Ladegerät.
Laden Sie Akkus auf einer stabilen, nicht brennbaren Unterlage und halten Sie sie von leicht entzündlichen Materialien fern.
Beachten Sie die Herstellerhinweise zum Laden und vermeiden Sie das Laden bei großer Hitze oder starker Kälte.
Verwenden Sie keine beschädigten Akkus oder Ladegeräte.
Bewahren Sie Akkus vor Stößen, Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützt auf.
Warnzeichen ernst nehmen
Ungewöhnliche Hitze, Aufblähungen, austretende Flüssigkeit, Zischen oder Rauch können auf einen gefährlichen Defekt hindeuten. Verwenden Sie den Akku dann nicht weiter und berühren Sie ihn nicht unnötig.
Entwickelt ein Akku Rauch oder Feuer, bringen Sie sich in Sicherheit, warnen Sie andere und alarmieren Sie die Feuerwehr über 112. Versuchen Sie nicht, einen rauchenden oder brennenden Akku selbst aus einem Gefahrenbereich zu transportieren.
Akkus richtig entsorgen
Lithium-Ionen-Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Geben Sie sie an geeigneten Sammelstellen ab. Beschädigte Akkus sollten vorab mit der Sammelstelle abgestimmt werden.
Unser Tipp: Achten Sie beim Laden auf Veränderungen und nehmen Sie ungewöhnliche Hitze oder Beschädigungen ernst.

Stromausfall – was tun, wenn das Licht ausgeht?
Ein Stromausfall kann einzelne Gebäude, ganze Straßenzüge oder größere Gebiete betreffen. Neben der Beleuchtung können auch Heizung, Internet, Telefonie und elektrische Haushaltsgeräte ausfallen. Mit etwas Vorbereitung lässt sich eine solche Situation besser überbrücken.
Was Sie zu Hause bereithalten sollten
Taschenlampe und passende Batterien
Geladene Powerbank
Batteriebetriebenes oder Kurbelradio
Etwas Bargeld
Trinkwasser und haltbare Lebensmittel
Wichtige Medikamente und benötigte Hilfsmittel
Wenn der Strom ausfällt
Prüfen Sie zunächst, ob nur Ihre Wohnung oder auch die Nachbarschaft betroffen ist. Schalten Sie empfindliche Elektrogeräte aus und lassen Sie eine Beleuchtung eingeschaltet, an der Sie erkennen können, wann der Strom zurückkehrt.
Halten Sie Kühlschrank und Gefriertruhe möglichst geschlossen. Informieren Sie sich über amtliche Mitteilungen und nutzen Sie ein batteriebetriebenes Radio, wenn Internet und Mobilfunk nicht zuverlässig funktionieren.
Vorsicht bei alternativen Wärmequellen
Verwenden Sie niemals Grills, Campingkocher oder dafür nicht zugelassene Heizgeräte in Innenräumen. Dabei kann lebensgefährliches Kohlenmonoxid entstehen.
Wann sollte die Feuerwehr gerufen werden?
Ein gewöhnlicher Stromausfall ist nicht automatisch ein Feuerwehreinsatz. Bei einem Brand, einem Unfall oder einer unmittelbaren Gefahr für Menschen wählen Sie jedoch den Notruf 112.
Unser Tipp: Bereiten Sie Ihren Haushalt rechtzeitig vor, damit Sie auch ohne Strom wichtige Informationen erhalten und grundlegende Bedürfnisse abdecken können.

Notruf 112 – so helfen Sie der Leitstelle
Bei einem Brand, einem schweren Unfall oder einer anderen akuten Gefahr ist die 112 die richtige Nummer, um Feuerwehr und Rettungsdienst zu alarmieren. Ein ruhiges und verständliches Gespräch hilft der Leitstelle, die erforderlichen Einsatzkräfte zu entsenden.
Diese fünf Angaben sind wichtig
Wo ist etwas passiert? Nennen Sie den Ort, die Straße und möglichst eine Hausnummer oder einen gut erkennbaren Orientierungspunkt.
Was ist passiert? Beschreiben Sie kurz, ob es beispielsweise brennt, einen Verkehrsunfall gibt oder eine Person medizinische Hilfe benötigt.
Wie viele Menschen sind betroffen? Geben Sie an, ob Personen verletzt, eingeschlossen oder vermisst sind.
Welche Gefahren bestehen? Informieren Sie über Rauch, Feuer, Gefahrstoffe oder weitere erkennbare Risiken.
Warten Sie auf Rückfragen. Beenden Sie das Gespräch erst, wenn die Leitstelle keine weiteren Fragen hat.
Was passiert danach?
Die Leitstelle alarmiert die erforderlichen Einsatzkräfte und kann Ihnen weitere Hinweise geben. Folgen Sie den Anweisungen und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.
Wichtig zu wissen
Der Notruf 112 ist kostenlos. Nutzen Sie ihn bei tatsächlichen Notfällen und nicht für allgemeine Auskünfte. Ein versehentlich ausgelöster Notruf sollte nicht einfach abgebrochen werden: Erklären Sie der Leitstelle, dass kein Notfall vorliegt.
Merke: Lieber klar und ruhig schildern, was passiert ist, als wertvolle Zeit mit Vermutungen zu verlieren.

Wohnungsbrand – richtig reagieren und sich retten
Wenn es in einer Wohnung brennt, können sich Feuer und Rauch innerhalb kurzer Zeit ausbreiten. Besonders gefährlich ist Brandrauch, der die Orientierung erschwert und bereits in kleinen Mengen lebensbedrohlich sein kann.
Wenn Sie einen Brand entdecken
Warnen Sie andere Personen, sofern dies gefahrlos möglich ist.
Alarmieren Sie die Feuerwehr über 112.
Verlassen Sie den Gefahrenbereich über einen sicheren Fluchtweg.
Schließen Sie Türen hinter sich, ohne sie abzuschließen.
Benutzen Sie niemals den Aufzug.
Versuchen Sie nicht, einen größeren Brand selbst zu löschen. Ihre eigene Sicherheit hat Vorrang.
Was tun, wenn der Fluchtweg verraucht ist?
Gehen Sie nicht durch ein verrauchte Treppenhaus oder einen verrauchten Flur. Bleiben Sie in einem möglichst sicheren Raum, schließen Sie die Tür zum Gefahrenbereich und machen Sie sich am Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar, sofern dies sicher möglich ist.
Informieren Sie die Leitstelle über Ihren genauen Aufenthaltsort und folgen Sie den Anweisungen.
Nach dem Verlassen des Gebäudes
Gehen Sie an einen sicheren Ort und halten Sie Zufahrten für die Einsatzkräfte frei. Kehren Sie nicht in das Gebäude zurück, um Gegenstände oder Haustiere zu holen.
Unser Tipp: Überlegen Sie bereits im Alltag, welche Fluchtwege aus Ihrer Wohnung führen und wo Sie sich mit Ihrer Familie im Ernstfall treffen können.

Sturm und Gewitter – so schützen Sie sich
Sturm und Gewitter können innerhalb kurzer Zeit gefährliche Situationen verursachen. Herabfallende Äste, umstürzende Bäume, herumfliegende Gegenstände und Blitze stellen eine Gefahr für Menschen im Freien dar.
Vor dem Unwetter
Verfolgen Sie Wetterwarnungen und sichern Sie lose Gegenstände auf Balkonen, Terrassen und im Garten. Schließen Sie Fenster und Türen und halten Sie sich über mögliche Gefahren in Ihrer Umgebung auf dem Laufenden.
Während des Sturms
Bleiben Sie möglichst in einem Gebäude. Meiden Sie Wälder, Parks, Baustellen und Bereiche mit Bäumen oder beschädigten Gebäudeteilen. Stellen Sie Fahrzeuge möglichst nicht unter Bäumen ab.
Bei Gewitter im Freien
Suchen Sie möglichst schnell Schutz in einem festen Gebäude oder einem geschlossenen Fahrzeug. Meiden Sie einzelne Bäume, offene Höhen, Wasserflächen und exponierte Stellen. Gibt es keinen sicheren Schutz, verringern Sie Ihre Körperhöhe und vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen.
Nach dem Unwetter
Halten Sie Abstand zu umgestürzten Bäumen, herabhängenden Ästen und beschädigten Stromleitungen. Melden Sie gefährliche Situationen den zuständigen Stellen. Bei unmittelbarer Gefahr für Menschen wählen Sie die 112.
Unser Tipp: Nehmen Sie amtliche Wetterwarnungen ernst und verschieben Sie nicht notwendige Aufenthalte im Freien.

Starkregen – Keller und Gebäude schützen
Starkregen kann auch dort zu Überflutungen führen, wo bisher kein Hochwasser aufgetreten ist. Große Wassermengen können innerhalb kurzer Zeit Straßen, Grundstücke und Keller überfluten.
So können Sie vorsorgen
Halten Sie Abläufe und Entwässerungsrinnen frei.
Prüfen Sie, ob Rückstausicherungen vorhanden und funktionsfähig sind.
Lagern Sie wichtige Dokumente und empfindliche Gegenstände nicht direkt auf dem Kellerboden.
Informieren Sie sich über mögliche Gefahren für Ihr Grundstück.
Verfolgen Sie amtliche Warnmeldungen bei angekündigtem Starkregen.
Wenn Wasser eindringt
Betreten Sie keine überfluteten Räume, wenn elektrische Anlagen oder Steckdosen betroffen sein könnten. Versuchen Sie nicht, Gegenstände aus einem gefährlichen Bereich zu retten. Wasser kann außerdem Kellerzugänge und Treppen zu gefährlichen Fallen machen.
Schalten Sie Strom nur ab, wenn dies gefahrlos möglich ist. Bei akuter Gefahr verlassen Sie den betroffenen Bereich und alarmieren Sie bei Bedarf die Feuerwehr über 112.
Nach der Überflutung
Betreten Sie überflutete oder beschädigte Räume erst, wenn dies sicher ist. Lassen Sie elektrische Anlagen und möglicherweise verunreinigte Bereiche fachgerecht prüfen.
Wichtig: Fahren oder laufen Sie nicht durch überflutete Straßen. Wassertiefe, Strömung und Schäden am Untergrund sind häufig schwer einzuschätzen.

Sicher durch die Adventszeit
Kerzen, Adventskränze und Weihnachtsdekoration sorgen in der Adventszeit für eine gemütliche Atmosphäre. Gleichzeitig steigt durch offene Flammen und leicht entzündliche Materialien die Brandgefahr in den eigenen vier Wänden.
Kerzen sicher verwenden
Stellen Sie Kerzen auf eine standsichere, nicht brennbare Unterlage.
Halten Sie ausreichend Abstand zu Vorhängen, Papier und anderen brennbaren Materialien.
Lassen Sie brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt.
Löschen Sie alle Kerzen, bevor Sie den Raum verlassen oder schlafen gehen.
Achten Sie darauf, dass Kinder und Haustiere nicht an offene Flammen gelangen.
Vorsicht bei Adventskranz und Weihnachtsbaum
Trockene Zweige können sich besonders leicht entzünden. Tauschen Sie stark ausgetrocknete Gestecke rechtzeitig aus. Verwenden Sie elektrische Beleuchtung nur in einwandfreiem Zustand und beachten Sie die Herstellerhinweise.
Halten Sie einen geeigneten Löschmittelzugang bereit und sorgen Sie dafür, dass Fluchtwege nicht durch Dekoration oder Geschenke versperrt werden.
Wenn Dekoration Feuer fängt
Alarmieren Sie andere Personen und bringen Sie sich in Sicherheit. Löschen Sie einen entstehenden Brand nur, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Bei einem sich ausbreitenden Feuer verlassen Sie das Gebäude und rufen Sie die Feuerwehr über 112.
Unser Tipp: Mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich die Feiertage sicher genießen.

Gefahren an Tagebauseen
Die Seen im Leipziger Neuseenland sind beliebte Ausflugsziele. Doch Tagebauseen unterscheiden sich teilweise deutlich von natürlichen Badeseen. Steile Ufer, große Wassertiefen und kalte Wasserschichten können Gefahren verursachen, die vom Ufer aus nicht erkennbar sind.
Beachten Sie die örtlichen Regeln
Nutzen Sie nur ausgewiesene und freigegebene Badestellen.
Beachten Sie Absperrungen, Warnschilder und Badeverbote.
Springen Sie nicht von unbekannten Uferstellen oder Bauwerken ins Wasser.
Schwimmen Sie nicht allein und überschätzen Sie Ihre Kräfte nicht.
Behalten Sie Kinder am Wasser jederzeit im Blick.
Was tun bei einem Badeunfall?
Alarmieren Sie bei einem Notfall die 112 und nennen Sie den möglichst genauen Standort. Bleiben Sie am Ufer, beobachten Sie die betroffene Person und weisen Sie die Rettungskräfte ein.
Wenn möglich, reichen oder werfen Sie einen geeigneten Rettungsgegenstand zu. Springen Sie nicht ungesichert ins Wasser: Eine Person in Panik kann auch Helfer in Lebensgefahr bringen.
Folgen Sie den Anweisungen der Leitstelle und helfen Sie nur so, dass Sie sich nicht selbst gefährden.
Auch im Winter gilt Vorsicht
Betreten Sie keine nicht ausdrücklich freigegebenen Eisflächen. Die Tragfähigkeit des Eises kann sich auf wenigen Metern stark unterscheiden.
Unser Appell: Genießen Sie die Seen unserer Region und halten Sie sich an die örtlichen Sicherheitsregeln.

Notvorrat – auf Krisen vorbereitet sein
Ein länger andauernder Stromausfall, extremes Wetter oder eine Störung der Versorgung können den Alltag beeinträchtigen. Ein sinnvoll zusammengestellter Vorrat hilft, solche Situationen besser zu überbrücken.
Was gehört in einen Notvorrat?
Trinkwasser und haltbare Lebensmittel
Lebensmittel, die ohne Kochen verzehrt werden können
Taschenlampe und Ersatzbatterien
Radio mit Batterie- oder Kurbelbetrieb
Geladene Powerbank
Erste-Hilfe-Material und persönlich benötigte Medikamente
Hygieneartikel und wichtige Dokumente
Etwas Bargeld
Berücksichtigen Sie bei der Planung die Zahl der Personen im Haushalt, besondere Ernährungsbedürfnisse und Haustiere. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet hierzu konkrete Empfehlungen.
Vorräte regelmäßig kontrollieren
Lagern Sie Lebensmittel und Wasser entsprechend den Herstellerhinweisen. Kontrollieren Sie Haltbarkeit und Zustand regelmäßig und ersetzen Sie verbrauchte Vorräte.
Es muss nicht alles auf einmal angeschafft werden. Beginnen Sie mit den Dingen, die Sie ohnehin regelmäßig benötigen, und ergänzen Sie Ihren Vorrat nach und nach.
Vorbereitung bedeutet auch Information
Notieren Sie wichtige Telefonnummern und überlegen Sie, wie Sie bei einem Ausfall von Strom, Internet oder Mobilfunk an amtliche Informationen gelangen können. Vereinbaren Sie bei Bedarf mit Angehörigen einen Treffpunkt oder eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.
Unser Tipp: Gute Vorsorge bedeutet nicht, mit jeder Krise zu rechnen, sondern für mögliche Unterbrechungen des Alltags vorbereitet zu sein.